*4.781 Rettungsringe für Berlin*
*4.781 Rettungsringe für Berlin*
Seit knapp zwei Jahren gibt es nun die Kampagne „save me - Flüchtlinge aufnehmen!" 40 Städte in ganz Deutschland nehmen bislang daran teil und 14 davon haben bereits einen positiven kommunalen Beschluss bezüglich der Neuaufnahme von Flüchtlingen erreicht. Am 1. Oktober findet deshalb eine super Aktion in Berlin statt. Bei Interesse, nach Berlin zu fahren, meldet euch bitte gerne beim Flüchtlingsrat MV! Mehr dazu siehe Termine
Schwerin sagt JA zum Flüchtlingsschutz
Für eine offene, vielfältige und menschliche Landeshauptstadt
Weltweit sind nach Schätzungen des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR)40 Millionen Menschen auf der Flucht. Den meisten von ihnen gelingt es nicht ihr Heimatland zu verlassen oder sie schaffen es gerade einmal bis in die Nachbarländer. Oft bleiben sie dort für viele Jahre in überfüllten Flüchtlingslagern, ohne jede Perspektive auf Rückkehr oder einen Neuanfang.
Deutschland kann etwas tun, um die Not einiger Flüchtlinge zu lindern, indem es dauerhaft besonders schutzbedürftige Personen aus Krisenregionen aufnimmt! Dieses Verfahren wird in der Fachsprache Resettlement (Neuansiedlung) genannt.
Deutschland ist bislang noch kein Resettlementstaat. Doch auch die Bundesrepublik hat im Laufe ihrer Geschichte mehrfach Gruppen von Flüchtlingen aufgenommen. Ende der 1970er Jahre fanden zum Beispiel 26.000 vietnamesische "Boatpeople" eine dauerhaft sichere Aufnahme in Deutschland.
Ein breites Bündnis von Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen fordert, dass Deutschland jedes Jahr ein Kontingent an Flüchtlingen aus den Erstzufluchtsstaaten aufnimmt und integriert. Dabei sollen die aufgenommenen Flüchtlinge einen dauerhaft sicheren Aufenthaltsstatus mit allen sozialen Rechten zur Integration (Recht auf Wohnung, Recht auf Arbeit, Ausbildung und Arbeitsförderungsmaßnahmen, Anerkennung vorhandener Bildungsabschlüsse, Recht auf Freizügigkeit, u.a.) erhalten.
Resettlement kann ein deutliches Signal setzen!
Auch in Schwerin hat sich ein solches Bündnis zusammengefunden.
Wir, die Unterzeichnenden, rufen dazu auf, die deutschlandweite Kampagne „Save Me- Eine Stadt sagt JA!“ zu unterstützen.
Wir fordern:
Ein Ja! zum menschenwürdigen Umgang mit Flüchtlingen!
Ein Ja zu echtem Flüchtlingsschutz!
Ein Ja zu einem offenen, lebenswerten und menschlichen Schwerin!
Wir fordern die Schweriner Stadtvertretung auf, sich der Kampagne anzuschließen und als Landeshauptstadt einen Beschluss zu fassen, der das Anliegen unterstützt und von der Bundesregierung ein Resettlementprogramm fordert, wie es auch bereits die Landeshauptstadt München getan hat.













